Nachhaltig – aber wie (?)!

Oft werden soziale Projekte durch ehrenamtliches Engagement und vor allem durch Spendengelder finanziert. Bei diesen Projekten besteht oft ein langfristiges Problem der Finanzierung. Es müssen stets neue Spendengelder beschafft werden, um das Projekt aufrechtzuerhalten. Sicherlich ist das eine Möglichkeit erfolgreich Projekte umzusetzen. Damit aber ein Projekt „laufen lernt“ und sich selbstständig weiterentwickeln kann ohne auf fremde Hilfe angewiesen zu sein, bedarf es einen Finanzplan, der sich refinanziert. D.h. Kosten vom Projekt selber gedeckt werden können.
Bei maendeleo kenia wird diese Form der Nachhaltigkeit durch den Verkauf der im Programm hergestellten Produkte gewährleistet. Der generierte Umsatz soll zum einen die entstehenden Kosten und zum anderen den Lohn der Trainees decken. Hier ist es wichtig zu wissen, dass man in Kenia während der Ausbildung keinerlei Aufwandsentschädigung erhält. Auch ein Grund weshalb Ausbildungsmöglichkeiten von vielen Menschen nicht wahrgenommen werden können oder abgebrochen werden müssen. maendeleo kenia will hier Anreize bieten, um die erfolgreiche Teilnahme zu ermöglichen.

Durch diese Mischung aus Vertrieb, Aufwandsentschaedigung und Starthilfe wird langfristig die Unabhängigkeit von maendeleo kenia gewaehrleistet. (dan)